Vorträge

Vortrag 1             10:45 – 11:15 Uhr

„Wütende Kinder – hilflose Eltern“

 Mag. Dr. Alice Sendera,  Pädagogin, Psychologin und Psychotherapeutin

Vortrag 2             12:30 – 13:00 Uhr

„Psychotherapie“ – Entwicklungschance für die Seele

Dr. Winfrid Janisch, Psychotherapeut, Psychologe 

Vortrag 3             14:00 – 14:30 Uhr

„Mein Körper lügt nicht“ – Zusammenhänge zwischen körperlichen Symptomen und seelischen Ursachen."

Dr. Mag. Hans Wögerbauer, Arzt f. Allgemeinmedizin, Arzt f. Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin

 

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„Wütende Kinder – hilflose Eltern“

 

Es gehört zu den Tabuthemen unseres Erziehungssystems, dass wütende Kinder Eltern hilflos machen können. Das Auftreten von Konflikten wird auf Versagen und Fehler  zurückgeführt. Kinder sind aber meist nur das Präsentiersymptom im Zusammenhang mit Angst, Verlust, Gewalterfahrung sowie emotional defizitären Zuständen. „Die Störung“ ist in vielen Fällen die einzige Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu bekommen und Kontakt herzustellen. Trauer, Angst und Hassbeziehungen treten erst zutage, wenn die „Verhaltensstörung“ sichtbar wird.

Noch immer gelten „schlimme“ Kinder als böse, „ruhige, fleißige“  Kinder als brav und „gute“ Eltern wollen „alles“ tun, damit ihr  Kind den gesellschaftlichen Anforderungen entspricht. Dabei wird oft übersehen, dass ein scheinbar extrem ruhiges, braves Kind genau so psychisch und physisch leidet wie ein weinerliches und aggressives Kind.

So unwahrscheinlich es klingt, machen aggressive und verhaltensauffällige Kinder Eltern zwar hilflos, sind aber weniger gefährdet, körperlich und seelisch zu erkranken, als Kinder die ihr Leid in sich hineinfressen und unterdrücken. Soziale Vereinsamung, Kasper-Rolle, Außenseitertum, Identifikation mit Medienhelden, Selbstgefährdung, Selbstschädigung bis hin zum Suizid  sind die Folge von Fehlinterpretationen und Missverständnissen.  Die Kinder fühlen sich nie „richtig“, ungeliebt und unerwünscht.

Allgemein gilt, je früher eine beratende oder therapeutische Hilfestellung erfolgt, desto mehr kann in Richtung Prävention geholfen werden. Die Differentialdiagnose und der systemische Zusammenhang sind wichtig, destruktive Entwicklungsverläufe im Entstehen zu korrigieren und effektiv und wirksam zu behandeln.

 Mag. Dr. Alice Sendera,  Pädagogin, Psychologin und Psychotherapeutin

Hand-out Vortrag 1

 

Vortrag 2             12:30 – 13:00 Uhr    back to top

 

„Psychotherapie“ – Entwicklungschance für die Seele

 

Wie reflektierte Dialoge die Beziehung mit uns selbst und anderen Menschen wachsen lassen können.

Wir entwickeln uns von Geburt an in Beziehungen und im Austausch mit anderen Menschen. Ohne diese seelische „Grundnahrung“ würden wir verkümmern. Psychotherapie stellt eine professionell begleitete Form dieser Auseinandersetzung mit uns selbst und Anderen dar, die sowohl der Persönlichkeitsentwicklung als auch der Krankenbehandlung dienen kann.

Wir entwickeln uns von Geburt an in Beziehungen und im Austausch mit anderen Menschen. Ohne diese seelische „Grundnahrung“ würden wir verkümmern. Psychotherapie stellt eine professionell begleitete Form dieser Auseinandersetzung mit uns selbst und Anderen dar, die sowohl der Persönlichkeitsentwicklung als auch der Krankenbehandlung dienen kann. 

Dr. Winfrid Janisch, Psychotherapeut, Psychologe 

Hand-out Vortrag 2

 

Vortrag 3             14:00 – 14:30 Uhr    back to top

 

„Mein Körper lügt nicht“ – Zusammenhänge zwischen körperlichen Symptomen und seelischen Ursachen."

 

"Eigentlich kann ich froh sein,daß mein Körper vor einem Jahr mit Magenbeschwerden und Bluthochdruck reagiert hat.Ich bin dankbar,daß mir mein Arzt nicht nur ein Medikament für den Magen und gegen den hohen Blutdruck gegeben hat,sondern auch die dahinterliegenden Ursachen berücksichtigt hat.Ich habe in diesem Jahr einige Konflikte gut lösen und Dinge die mir zu viel Druck machten loslassen können.

Es war eine begleitende Psychotherapeutisch Hilfe notwendig ,aber heute fühle ich mich wieder wohl,ich habe einiges verändert,mein Leben ist wieder spannender,und ich brauche weder ein Blutdruck noch ein Magenmedikament."(Patientenaussage)

In meinem Vortrag im Rahmen des Psychotherapietages möchte ich genau auf diese Zusammenhänge eingehen und mit dem Publikum mögliche Strategien für konkrete Problemlösungen erarbeiten. Körper und Psyche bilden eben eine leibliche Einheit und sollten in dieser ganzheitlichen Sichtweise gesehen und behandelt werden.

MEIN Körper lügt nicht. Was könnten mir meine Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerz, Schwindel, Verdauungsstörung, Kreuzschmerz, Schlafstörung u.v.m.sagen wollen?

 Dr. Mag. Hans Wögerbauer, Arzt f. Allgemeinmedizin, Arzt f. Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin